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Der ACEB.ev

1901 wurde der erste Club für Englische Bulldogs in Deutschland gegründet. Es dauerte viele Jahre bis nach dem 2. Weltkrieg das Clubleben wieder in Gang kam. Neben dem Club für Englische Bulldogs entstand 1976 der Deutsche Klub für Englische Bulldogs. Damals gab es zwei Bulldog-Clubs in Deutschland – allerdings nur bis zum 9. März 1977.

An diesem Tag wurde durch damals „weitsichtige Mitglieder“ beider bestehender Clubs unter der Federführung des Vereins für das Deutsche Hundewesen (VDH) in Dortmund der heutige Allgemeine Club für englische Bulldogs e.V. (ACEB e.V.) gegründet!




Die 7 Gründungsmitglieder 1977 waren:

Frau Yvonne Autermann - Zuchtausschuß
Herr Dr. Bernhard Deermann - Präsidium
Frau Doris Ehrenstein - Geschäftsführung
Herr Friedrich Krudewig – Zuchtleiter
Herr Robin Preston - Präsidium
Herr Hubert Rechmann – Beisitzer und Zuchtausschuß
Herr Dr. Ulrich Schäfer - Präsidium

Dieser neue Club – kurz ACEB e.V. genannt, wurde kurzfristig und mit überwältigender Mehrheit im VDH als Mitglied aufgenommen. Spontan folgten 100 Mitglieder aus den beiden „alten“ Clubs dem Aufruf zum Erwerb der Mitgliedschaft im ACEB e.V.

Die erste Mitgliederversammlung war am 25. Juni 1977 in Essen. Dabei fanden die erforderlichen Wahlen statt, die Satzung und die Zuchtordnung wurden beschlossen, und der ACEB e.V. wurde am 14. April 1978 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Dortmund eingetragen.
Zu Ende 1977 stellte Herr R. Preston sein Amt zur Verfügung und man wählte mit großer Mehrheit Herrn Dr. P. Sann aus Heidelberg zum Nachfolger. Auch wurde das Clubmitglied Herrn Dr. med. vet. Witteborg mit der zentralen Auswertung der HD-Aufnahmen aller zur Zucht verwendeten Tiere beauftragt.

Am 31.10.1978 hatte der ACEB e.V. 179 Mitglieder, darunter auch aus den Niederlanden, der Schweiz, aus Frankreich, Luxemburg und Dänemark! Am 31.10.1979 zählte man 205 Mitglieder insgesamt.

In der Zeit von März 1977 bis Oktober 1978 wurden im ACEB e.V. 56 Bulldog-Welpen aus 8 deutschen Zwingern gemeldet. Die Zwinger hießen: Simplicissimus, Stone of Honour, Peacemakers, vom Grünenbäumchen, White Castle, vom Bullenbeißer, of the Old Fashioned Corner und Britains Glory! Von diesen damaligen Zwingern besteht heute nur noch ein einziger, Britains Glory.

Ein eigenes Zuchtbuch führt der ACEB e.V. seit 01.01.1979. Des weiteren hatte man 1979 schon 14 English Bulldog Zwinger/Züchter in Deutschland zu verzeichnen.

Im Jahr 2007 hat der ACEB sein 30 jähriges Bestehen gefeiert.
1 Kommentar

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Demodikose::
Pathologische (krankhafte) Zunahme der in den Haarfollikeln und Talgdrüsen normalerweise vorkommenden Demodex-Milben
Demodex canis (relativ häufig)
Demodex bovis (relativ selten)


Demodex canis:





Morphologie:
- ~ 200 µm
- weißliche langgestreckte Milbe (zigarrenförmig)
- Capitulum (Kopf) hufeisen- oder leierförmig mit gut erkennbaren Mundwerkzeuge

- 4 Paar stummelförmige Beine Opisthosoma (Hinterleib)
- sind streng wirtsspezifisch (D. canis, D. ovis, D. bovis, D. caprae, D. equi)

- Entwicklung dauert ~24 Tage und verläuft über ein Larven- und zwei Nymphenstadienkomplett innerhalb der Haarfollikel






Übertragung:

Von der Mutter auf die Welpen in den ersten drei Lebenstagen.



Klinische Symptome:

Treten frühestens nach drei Monaten auf bis max. zwei Jahre, ist also vorwiegend eine Krankheit junger Hunde, es gibt aber auch Träger ohneErkrankung.

Umschriebene Alopezie (Haarlosigkeit), typ. Brillenbildung, Pfote, Schnauze und Brust betroffen. Erst lokal begrenzt (Lokalisierte Demodikose), kann aber ohne Therapie generalisieren (Generalisierte Demodikose) ODER durch eigene Antikörper-Produktion ausheilen (Milben sind aber dann noch vorhanden!)

Bei einer generalisierten Demodikose, die häufig von einer Pododemodikose (Pfoten-) begleitet wird, treten in der Regel noch bakterielle Sekundärinfektionen und Pyodermien (Eitrige Hautentzündung) auf






Klinisch unterscheidet man:


Alopezie (Haarlosigkeit)
squamöse (schuppig)
squamopapulöse (schuppig knötchenförmig)
pustulöse (eitrig-knötchenförmig)
und die atypische Form.



Umschriebene Alopezie:

Mildeste Form der Demodikose an Pfoten,
Schnauze und Brust (Kontaktstellen zur Mutter!) in leichten Fällen sind oft nur die Lider und ein Streifen um die Augen verändert: typische Brillenbildung durch Ausfall von Haaren und Wimpern.




Squamöse Form:

Schuppendes Ekzem (jukende nicht ansteckende Hautentzündung) mit erst umschriebenem, dann großflächigem Haarausfall und Ausweitung der Haarbälge durch starke Vermehrung der Milben, Erythem (Hautrötung) und Hyperkeratose (überschließende Verhornung) der befallenen Hautstellen.




Squamopapulöse Form:

Entwickelt sich aus der squamösen Form Papeln (Knötchen) auf schuppenden haarlosen Stellen, chronisch! Nicht generell mit
Pruritus (Juckreiz) verbunden.




Pustulöse Form:

Oft bei über 2 Jahre alten Hunden; entsteht meist aus der
squamösen Form mit Ausbildung derber blauroter Knötchen und gelber, braunroter oder schwarzer Pusteln, die tief in die Haut vordringen und zu Geschwürsbildung neigen (bakterielle Sekundärinfektion) der durch Druck zu entleerende Inhalt enthält zahlreiche Milben; im weiteren Verlauf kommt es zu Haarausfall, die Haut verdickt sich und wird faltig und borkig, blaurot (Rote Räude); Juckreiz bei dieser Form gelegentlich vorhanden; kann infolge Septikämie (Infektion des gesamten Körpers durch Blutvergiftung) und Kachexie (hochgradige Abmagerung) tödlich verlaufen






Atypische Form:

Veränderungen über den ganzen Körper, Haare fallen auf kleinen schuppenden Stellen aus, Juckreiz fehlt meist, Pusteln und nässende Knötchen können vorhanden sein.




Tritt bei älteren Hunden eine generalisierte Demodikose auf, so entwickelt sich oft innerhalb eines Jahres eine innere Erkrankung oder eine maligne Neoplasie (bösartige Neubildung=Tumor) aufgrund der vorhandenen Störung in der zellulären Immunabwehr

Kortikosteroide (Entzündungshemmer mit Cortison, schwächen die Immunabwehr) sind also kontraindiziert (auf gar keinen Fall anzuwenden)


Die generalisierte Demodikose ist die Manifestation eines spezifischen T-Zellen Defektes (T-Zellen=Immunzellen),durch den erst die Zunahme der Milbenanzahl ermöglicht wird.Durch die massenhafte Vermehrung der Milben wiederum wird die Synthese eines immunsuppressiven (abwehr-unterdrückend) Faktors induziert, der zu einer generellen T-Zell-Suppression (Unterdrückung) führt (Defekt der zellvermittelten Immunität).




Hunde mit Demodikose sollten von der Zucht ausgeschlossen werden, sowohl Hündin als auch Rüde, denn auch die Rüden können den T-Zell-Defekt, der für den Ausbruch einer generalisierten Demodikose verantwortlich ist, vererben.

Häufig,aber nicht bei allen Hunden, wird der T-Zell-Defekt mit
zunehmendem Alter kompensiert.

Therapie


lokalisierte Demodikose:

heilt oft von selbst ab, aber eine tägliche lokale Applikation des Amidins Amitraz oder des Phoxims ist sinnvoll, Hautstellenevtl. vorher mit Benzoylperoxid waschen



generalisierte Demodikose:

Sehr schwierig zu behandeln, zur Zeit gilt Amitraz alseines der wirksamsten Medikamente (Behandlungserfolg alle 2-4Wo kontrollieren) Bad/Waschung mit einer 0,025- bis 0,15%igen (kleine Hunde 0,0125%ig) Lösung 1-2x wöchentlich über mehrere Wochen, Hund vor der ersten Waschung mit einer desinfizierenden Lösung baden und nach jeder Amitraz- Waschung nicht abtrocknen! alternativ zu Amitraz kann auch Phoxim (Sebacil®) zur Waschung verwendet werden
(20 ml / 10 l Wasser) weiterhin findet Milbemycin
(z.B. Interceptor®) Verwendung: 0,5-1 mg/kg KGW 1- bis 2mal/d oral während 60-90 Tagen Gabe von Vit. E 300-400 mg/Hund p.o. 2 bis 3 mal /d nicht mit der Mahlzeit wird zur Heilungsförderung empfohlen Die gleichzeitige Pyodermie muss mit einem bakteriziden Antibiotikum behandelt werden (in schweren Fällen über 3-6 Wochen), Lokaltherapie: Shampoo oder Bäder mit Chlorhexidin, Benzoylperoxidvon Jod-PVP
1 Kommentar

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Der ULTIMATE BULLDOG

Der ULTIMATE BULLDOG ist KEINE Neue Rasse die wir züchten möchten, es handelt sich lediglich um einen Schlag Alternativ Bulldogs den wir gesundheitlich im Wesen und in der Form festigen möchten.
Besonderen wert legen wir auf die Gesundheit das Wesen und auf eine Bulldog typische Erscheinung. Leider werden immer mehr Hunde gezüchtet die nur doch im entferntesten an BULLDOGS erinnern sondern in ihrem Aussehen eher an bestimmte Terrierschläge erinnern.
Aggressive oder ängstliche Hunde schließen wir auf unserem Weg aus.
Das Wesen des Hundes spielt eine sehr große rolle in unserer Linie darum werden keine Bulldogs als ULTIMATE BULLDOG zur Zucht zugelassen die die Zuchttauglichkeitsprüfung und den wesenstest nicht bestehen.
Gerade in der heutigen zeit müssen wir unbedingt auf ein umweltgerechtes wesen achten damit nicht auch unsere Bulldogs auf irgendeine willkürlich ohne Kenntnis erstellte Rasseliste gesetzt werden.
Wir möchten einen BULLDOG der Gesundheit Wesen und aussieht wie ein BULLDOG.
Eben den ULTIMATE BULLDOG.

Ultimate Bulldogs

Wir weisen ausdrücklich darauf hin dass wir in dieser Linie unserer Zucht keine Renascence Bulldogs Züchten. Man sollte sich seinen Hund nicht nach seinen Papieren aussuchen, sondern nach seinen Qualitäten. Der robuste, muskelstarke Ultimate Bulldog spricht jene an, die sich einen kraftvollen, mittelgroßen Begleithund wünschen. Er schließt sich eng an seine Menschefamilie an und ist ein ruhiger Hausgenosse der jedoch bei Gefahr bereit ist , seine Familie zu verteidigen. Der Ultimate Bulldog zeigt sich aber niemals Aggressiv.

Der Standart

Ultimate Bulldog Rassestandard

Aussehen:
Ein kurzhaariger, athletisch gebauter, kleiner bis mittelgroßer Bulldog. Trotz seines kräftigen Körperbaus ist der Ultimate Bulldog beweglich und ausdauernd, auch bei raschem Trab oder Galopp soll er geräuschlos atmen. Rüden und Hündinnen sollen deutliches Geschlechtsgepräge haben. Maßgebend ist immer der Gesamteindruck eines Hundes. Der Bulldogtyp muss erkennbar sein.


Mittelgroßer, kompakter Hund, der mit seiner athletischen Erscheinung große Kraft und Stärke ausdrückt. Er ist ausgewogen und wohlproportioniert, ohne dass ein einzelnes Merkmal übertrieben oder hervorstechend wäre. Er hat die Erscheinung eines Hundes, der sich allem und jedem in den weg stellt. Der Ultimate Bulldog wirkt dabei aber nie Aggressiv. Trotz seines kräftigen Körperbaus ist der Ultimate Bulldog beweglich und ausdauernd.


Charakter :

Freundlich frei und aufmerksam, jedoch ein furchtloser Gegner für jeden, der sich ihm mit Bösen absichten in den weg stellt. Distanz gegenüber Fremden ist kein Fehler, aber ungewöhnlich.

Kopf :




Quadratischer Kopf, welcher der Größe nach im Verhältnis zum Körper stehen muss.
Tiefe Einbuchtung zwischen den Augen als Erweiterung der gerunzelten Stirnfalte.
Die Wangen sind groß, gut ausgebildet und zeigen kraftvolle Kiefermuskulatur.Kinn hinausragend. Quadratischer Kiefer, mit Vorbiß.
Große Fangzähne.Tiefstehende weit offene Augen. Flache Stirn. Kurzer breiter Fang.
Halb herabhängende Lefzen. Hoch aufgesetzte breite Rosen- oder Knopfohren.


Körper :



Der Hals sollte kurz und fast so breit wie der Kopf sein.
Sehr breite, muskulöse Schultern. Die Vorhand kann etwas gebogen oder gerade sein.Die Rippen gut abgerundet und die Brust breit und tief liegend.
Kurzer, kräftiger, etwas runder Rücken. Gut aufgezogene Bauchpartie.
Sehr muskulöse Oberschenkel. Ein flüssiger und fehlerfreier Bewegungsablauf.
Fell :

Von feiner Struktur, kurz, dicht und glatt.

Farbe:

Alle Farben . Einfarbig, gestromt oder gescheckt, mit oder ohne schwarzer Maske.
Nase: Red oder Leberfarbend oder Schwarz .

Rute :
Tief angesetzt, an der Wurzel ziemlich gerade heraustretend und dann nach unten gebogen. Rund, glatthaarig und ohne Fransen oder grobe Behaarung. Mäßig lang – eher kurz als lang. Idealerweise maximal bis zu den Sprunggelenken reichend. Abwärts gerichtet getragen.

GRÖSSE:

Rüden: 42-50 cm

Hündinnen: 40- 48 cm


Toleranz bei beiden Geschlechtern nach oben und unten ± 2 cm.
Das Gewicht soll etwa 22 – 32 kg betragen. Die Mittelgröße ist anzustreben.


Das Gewicht sollte zur Schulterhöhe und zum Körperbau passen. Ein Hund sollte weder über- noch untergewichtig sein.

Fehler:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, jedoch ist immer der Hund in seiner Gesamtheit und generellen Erscheinung zu betrachten und zu bewerten.

Aggressivität, übertriebene Ängstlichkeit Atemgeräusche beim ruhigen Stehen . Keine Rute, schwere Verkrüppelung der Rute.

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden. Hunde die deutliche physische Abnormitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.


In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken FCI

Die Fédération Cynologique Internationale

kurz FCI, ist mit Abstand der größte kynologische Weltdachverband. Ihr Sitz ist Brüssel (Belgien).



Allgemein:

Ursprünglich gegründet am 22. Mai 1911 in Paris (Gründungsmitglieder waren Verbände aus Belgien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Österreich) und 1921 nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wiederbelebt, umfasst sie derzeit 80 Mitglieds- und Partnerländer. Die Aufgabe der FCI liegt in der einheitlichen Beschreibung der Hunderassen und darin, Zuchtrichtlinien international festzulegen.
Die FCI veröffentlicht die Rassebeschreibungen in ihren offiziellen Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch.



Aufgaben:

Auf nationaler Ebene delegiert die FCI die Aufzeichnung der Zuchtbücher und die Erstellung der Zuchtrichtlinien an die angeschlossenen Vereine. Die Zuchtbücher für die jeweiligen Rassen werden von einem oder zwei angeschlossenen Ländern (Patronat) geführt. So führt zum Beispiel Deutschland für den Deutschen Schäferhund das Zuchtbuch. Belgien und Frankreich sind z.B. für den Bichon Frisé gemeinsam verantwortlich. Bei Herkunftsländern, die nicht der FCI angeschlossen sind, wird das Zuchtbuch stellvertretend entweder von einem anderen Land oder der FCI selbst geführt. Beispielsweise ist für den Tibet-Spaniel und die meisten anderen Rassen dieser Region Großbritannien stellvertretend verantwortlich. Die FCI unterscheidet zwischen Herkunft und Patronat, also dem Land, das das Zuchtbuch führt.

Wichtige andere kynologische Verbände z.B. aus USA, Kanada, England sind nicht in der FCI vertreten. Es gibt jedoch Vereinbarungen zwischen diesen Kennel Clubs und der FCI, die eine gegenseitige Anerkennung ermöglichen, sofern eine Rasse in dem jeweiligen Kennel Club auch vertreten ist.



Rassen Einteilung:

Um das Wiederfinden zu erleichtern und die Rassezugehörigkeit zu strukturieren, werden alle Rassen in 10 Gruppen und diese weiter in Sektionen unterteilt:

Gruppen:

• 1: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
- Sektion 1: Schäferhunde
- Sektion 2: Treibhunde


• 2: Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
- Sektion 1: Pinscher und Schnauzer
- Sektion 2: Mollossoide
- Sektion 3: Schweizer Sennenhunde
- Sektion 4: Andere Rassen


• 3: Terrier
- Sektion 1: Hochläufige Terrier
- Sektion 2: Niederläufige Terrier
- Sektion 3: Bullartige Terrier
- Sektion 4: Zwerg-Terrier


• 4: Dachshunde
- Sektion 1: Dachshund


• 5: Spitze und Hunde vom Urtyp
- Sektion 1: Nordische Schlittenhunde
- Sektion 2: Nordische Jagdhunde
- Sektion 3: Nordische Wach-und Hütehunde
- Sektion 4: Europäische Spitze
- Sektion 5: Asiatische Spitze und verwandte Rassen
- Sektion 6: Urtyp
- Sektion 7: Urtyp – Hunde zur jagdlichen Verwendung
- Sektion 8: Jagdhunde vom Urtyp mit einem Ridge auf dem Rücken


• 6: Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
- Sektion 1: Laufhunde
- Sektion 2: Schweißhunde
- Sektion 3: Verwandte Rassen


• 7: Vorstehhunde
- Sektion 1: Kontinentale Vorstehhunde
- Sektion 2: Britische und Irische Vorstehhunde


• 8: Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde
- Sektion 1: Apportierhunde
- Sektion 2: Stöberhunde
- Sektion 3: Wasserhunde


• 9: Gesellschafts- und Begleithunde
- Sektion 1: Bichons und verwandte Rassen
- Sektion 2: Pudel
- Sektion 3: Kleine belgische Hunderassen
- Sektion 4: Haarlose Hunde
- Sektion 5: Tibetanische Hunderassen
- Sektion 6: Chihuahueño
- Sektion 7: Englische Gesellschaftsspaniel
- Sektion 8: Japanische Spaniel und Pekinesen
- Sektion 9: Kontinentaler Zwergspaniel
- Sektion 10: Kromfohrländer
- Sektion 11: Kleine doggenartige Hunde


• 10: Windhunde
- Sektion 1: Langhaarige oder befederte Windhunde
- Sektion 2: Rauhaarige Windhunde
- Sektion 3: Kurzhaarige Windhunde







In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Hüftgelenksdysplasie

Die Hüftgelenksdysplasie (HD)




Problemstellung
(von Dr. Anna Laukner)

Die Hüftgelenksdysplasie (HD) des Hundes stellt mit die häufigste Krankheit des Bewegungsapparates dar, die mittelgroße bis große Hunde -Rassehunde wie Mischlinge- befällt. Seit wenigen Jahrzehnten beschäftigen sich Tierärzte, Wissenschafter und Zuchtorganisationen eingehend mit dieser Erkrankung. Heute weiß man relativ genau um die Krankheitsentstehung; auch die Krankheitsursachen sind weitestgehend bekannt. Auch wenn teilweise verschiedene Auffassungen über die auslösenden Faktoren bzw. deren Gewichtung bestehen, ist man sich heutzutage doch einig, dass die HD größtenteils erblich bedingt ist, und aufgrund ihres polygenen Erbganges und ihrer multifaktionell bedingten Ausprägung von einigen, nicht genetischen Faktoren beeinflusst wird.
HD - Was nun? Hüftgelenksdysplasie vorbeugen, erkennen und behandeln (Cadmos Hundepraxis)
Das Hüftgelenk

Das Hüftgelenk des Hundes wird von Anteilen des Beckens (Sitzbein, Hüftbein und Schambein) sowie dem Oberschenkelkopf gebildet. Die Beckenknochen bilden die Hüftgelenkspfanne, in welche der Oberschenkelkopf tief eingebettet liegt. Die Gelenkflächen der beteiligten Knochen sind von Knorpel überzogen.
Das Hüftgelenk funktioniert als Kugelgelenk und ist dadurch in nahezu jede Richtung mehr oder weniger frei beweglich. Es wird zusätzlich durch den Muskeltonus, die Gelenkkapsel und die Adhäsionskräfte der enthaltenen Gelenkschmiere stabilisiert. Ein Band verbindet außerdem den Oberschenkelkopf mit der Tiefe der Hüftgelenkspfanne. Dies sind die Zustände, wie sie beim gesunden Hund vorliegen, und wie sie unabdingbar für einen reibungslosen Bewegungsablauf über viele Jahre eines Hundelebens hinweg sind.

Pathogenese (Krankheitsentstehung)

Bestehen nun genetisch bedingte Abweichungen in Form oder Zusammenspiel der genannten Strukturen, so bezeichnet man solche Hüftgelenke als dysplastisch. Solch eine Fehlbildung bzw. Fehlentwicklung eines oder beider Hüftgelenke kann die unterschiedlichsten Schweregrade aufweisen. Auch die Ausprägungsform einer HD ist manngfaltig. So kann die Hüftgelenkspfanne zu flach sein und/oder der Oberschenkelkopf zu klein. Jede Abweichung in der Übereinstimmung von Pfanne und Kopf wird als Inkongruenz bezeichnet.
Manche Autoren machen Muskelanomalien (vorrangig einen verkürzten Muskulus pectineus) verantwortlich. Hierdurch werde der an diesen Muskel angeheftete Oberschenkelkopf permanent gegen die Pfannenwand aufgezogen, was wiederum zu den bekannten Folgeerscheinungen führen soll.
Eine weitere Ursache für HD ist ein zu lockerer Gelenkschluß, d.h. der Kopf sitzt nicht fest und straff genug in der Pfanne. Gründe hierfür sind z.B. zu schlaffe Bänder oder Gelenkkapseln.
Beides, sowohl die Inkongruenz als auch ein zu lockerer Gelenkschluß, kann im Laufe der Zeit zu sekundären degenerativen Veränderungen führen. Diese stellen sich durch die dauerhaften Fehlbelastungen der Gelenkflächen früher oder später als Schwund des Gelenkknorpels sowie als Exostosen und Arthrosen ein. Als extreme Folge hiervon wiederum kann sogar eine Luxation des Hüftgelenkes auftreten. Die knöcheren Veränderungen, die man oftmals bei einer fortgeschrittenen HD auf dem Röntgenbild feststellt, sind also nicht Symptome der eigentlichen Erkrankung, sondern Folgeerscheinungen. Man bezeichnet dies als Coxarthrose.

Ätiologie (Krankheitsursachen)

Die HD ist ein genetisch bedingtes Leiden. Anders als bei bestimmten Körpermerkmalen und auch bestimmten Erbkrankheiten (u.a. Stoffwechselerkrankungen) ist nicht ein einzelnes Gen verantwortlich. Vielmehr wird die Anlage zur Ausbildung einer HD von verschiedenen Genen beeinflußt, man nennt diese Art der Vererbung auch polygenetisch (poly=viel). Dies ist auch mit ein Grund dafür, dass es bei der HD kein "Alles-oder-Nichts-Prinzip", sondern alle nur denkbaren Abstufungen an Schweregraden gibt.
Auch die Beteiligung verschiedener Umweltfaktoren spielt hierbei eine Rolle. Besonders erwähnenswert sind Fütterung und Bewegung. Gerade in letzter Zeit konnte man vereinzelt die Meinung hören, dass die HD eine ausschließlich umweltbedingte Erkrankung sei. Dass dem nicht so ist, gilt allerdings schon seit einiger Zeit als gesichert. Fraglich ist nur, welchen Anteil die Gene, und welchen die Aufzucht- und Umweltbedingungen spielen.

Das Vorkommen der HD ist bei den einzelnen Hunderassen unterschiedlich, mitunter hat sogar dieselbe Rasse in verschiedenen Ländern eine unterschiedliche Frequenz. Betroffen sind vorrangig mittelgroße bis große Rassen.

Wir wir nun also wissen, erbt der Hund eine bestimmte Veranlagung zur Ausbildung einer HD. Diese Veranlagung besitzt er bereits bei der Geburt. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Diagnose allerdings noch nicht möglich, da sich die Merkmale der Dysplasie erst im Laufe der Skelettentwicklung bilden. Teilweise sind diese Merkmale bereits im Alter von einigen Wochen bis Monaten feststellbar, eine eindeutige und endgültige Diagnose kann allerdings erst nach Abschluss des Wachstums, also ab einem Alter von 12 bis 18 Monaten gestellt werden. Ab der Geburt wirken auch die oben erwähnten Umweltfaktoren auf den Hund ein. Die meiste Bedeutung haben hierbei die Art der Fütterung sowie Art und Ausmaß der Bewegung. Als nachteilig haben sich zu energiereiche sowie zu eiweißreiche Fütterung vor allem großrassiger Hunde erwiesen. Auch übermäßige körperliche Arbeit, z.B. zu frühes und zu ausgedehntes Training, vor allem an der Steilwand, wirkt sich negativ auf die Entwicklung der Hüftgelenke aus. Eine straffe Kruppen- und Oberschenkelmuskulatur durch moderate, gleichmäßige Bewegung hingegen ist günstig für die Stabilisierung der Hüften. Optimale Aufzuchtbedingungen die für gewissenhafte Züchter und Halter sowieso eine Selbstverständlichkeit sein sollten, sind für die Aufzucht HD-gefährdeter Rassen und Hunde ein absolutes Muss.

Die klinischen Symptome der HD reichen von einer verminderten Aktivität, besonders auffällig wird dies natürlich bei Junghunden, über Schmerzen beim Aufstehen bis zu passiver Bewegung des Hüftgelenkes. Der Tierarzt kann durch eine bestimmte Manipulation ein Schnapp-Geräusch des Gelenkes provozieren, das ebenfalls typisch für eine HD ist. Eine sichere Diagnose allerdings kann erst durch Röntgenaufnahmen gestellt werden.

Diagnose

Nach wie vor wichtigstes diagnostisches Mittel ist die Röntgenaufnahme. Bei manchen Rassen zur Zuchtzulassung Pflicht, sollte generell jeder Hund ab mittlerer Größe (auch Mischlinge) in einem bestimmten Alter (frühestens mit 12 Monaten) HD-geröntgt werden, um Inkongruenzen oder deformierte Gelenksanteile feststellen zu können.

Für eine korrekte HD-Aufnahme wird der Hund sediert. Dies ist notwendig, um eine vollständige Entspannung der Muskulatur zu erreichen. Der Hund wird auf dem Rücken gelagert, eine Person zieht ihn an den Vorder- läufen nach vorne, eine andere streckt die Hinterläufe und dreht sie gleichzeitig nach innen. Die Aufnahme muß absolut symmetrisch sein, außer den Hüftgelenken sowie den Darmbeinflügeln müssen auch die Kniegelenke und Kniescheiben vollständig im Bild sein.

Um die Aufnahme dann auswerten zu können, muss der Tierarzt, zumindest bei den leichteren Graden, über einige Erfahrung verfügen, wobei die Anzeichen einer schweren HD auch für Laien oft schon zu erkennen ist. Die sogenannten "offiziellen" Aufnahmen müssen zur Auswertung an eine zentrale Auswertungsstelle geschickt werden, die je nach Rassezuchtverein unterschiedlich ist.
Bereits 1965 führten die ersten Vereine ein Zuchtverbot für Hunde mit mittlerer und schwerer HD ein; seitdem hat sich nicht an der Bedeutung der Röntgenaufnahme sowohl aus diagnostischen Gründen auf veterinärmedizinischer, als auch aus prophylaktischen Gründen auf züchterischer Ebene geändert. Bis vor kurzer Zeit durften nur von den entsprechenden Rassezuchtvereinen dazu ermächtigte Tierärzte offizielle Aufnahmen machen, heute ist die Situation so, dass jeder Tierarzt offiziell HD-röntgen darf, natürlich aber auch für die korrekte Lagerung und die Qualität der Aufnahme verantwortlich ist. Unter Umständen kann es vorkommen, dass Bilder von der zentralen Auswertungs- stelle als nicht auswertbar zurückgehen und erneute Aufnahmen angefertigt werden müssen. Auch die "inoffiziellen" Aufnahmen, wie z.B. beim Vorröntgen, sollten genauso gewissenhaft wie die offiziellen Aufnahmen gemacht werden, um eine verlässliche Aussage treffen zu können.
Dieses Vorröntgen im Alter von sieben bis neun Monaten ist dann sinnvoll, wenn ein Gebrauchshundebesitzer wissen möchte, ob der Beginn einer intensiven Ausbildung des Hundes aus tierärztlicher Sicht vertretbar ist, oder ob bereits entsprechende Veränderungen der Hüftgelenke vorliegen. Natürlich kann eine Aussage in diesem Alter nur unter Vorbehalt erfolgen, konkrete Angaben zum Zustand der Hüftgelenke hinsichtlich einer HD können erst nach Abschluss des Epiphysenwachstums gemacht werden, aus diesem Grund fällt auch der Zeitpunkt der offiziellen Röntgenaufnahme nie vor Beendigung des zwölften Lebensmonats.
Die Diagnose der HD aufgrund von Rötngenaufnahmen erfordert vom Tierarzt, wie bereits erwähnt, ein gewisses Maß an Erfahrung. Zur Beurteilung des Schweregrades gibt es bestimmte Kriterien, die dem Auswerter ebenfalls geläufig sein müssen. So müssen die Lagerung, die Pfannenform, die Form des Oberschenkelkopfes, der Sitz des Kopfes in der Pfanne, der Oberschenkelhals und der Gelenkspalt beurteilt werden.
Zusätzlich wird noch die Messung des sogenannten NORBERG-Winkels durchgeführt. Diese Messung, die mit einer speziellen Schablone direkt am Röntgenbild erfolgt, erlaubt eine objektive Zusatzbeurteilung des Hüftzustandes. Erwünscht ist ein Wert von 105° oder darüber; geringere Werte deuten auf flache Pfannen oder auch lose Hüften hin.

Natürlich gibt es rassebedingte anatomische Unterschiede des Hüftgelenkes, die dem Beurteiler bekannt sein sollten. Chondrodysplastische Rassen wie Basset, Dackel und teilweise Cocker Spaniel sind anders zu beurteilen als Rassen mit normalen Knochen- und Knorpelwachstum wie Deutscher Schäferhund, Dobermann, Hovawart etc.. Große Rassen, wie Bernhardiner oder Doggen sollten zudem noch später als kleinere Rassen geröntgt werden, da bei ihnen das Knochenwachstum entsprechend später abgeschlossen ist. Als Richtwert gilt hier ein Alter von 18 Monaten.

Je nach Ausmaß der röntgenologisch erkennbaren Veränderungen wird eine Einteilung in verschiedene Schweregrade vorgenommen. Diese sind Normal (A) für in jeder Hinsicht unauffällige Gelenke mit einem NORBERG-Winkel von 105° oder mehr, Fast normal, Übergang oder HD-Verdacht (B) bei geringen Veränderungen in Kopf oder Pfanne und einem NORBERG-Winkel von mindestens 100°. Etwas deutlichere Abweichungen finden sich bei leicht (C), außerdem Inkongruenz und evtl. ein divergierender Gelenkspalt. Der NORBERG-Winkel liegt um die 100°. Bei mittlerer HD (D) bestehen schon gravierendere Veränderungen mit arthrotischen Zubildungen. Der NORBERG-Winkel liegt zwischen 90° und 100°. Bei schwerer HD (E) schließlich ist das gesamte Gelenk stark verändert. Es kann eine vollständige Luxierung vorliegen, auf den ersten Blick erkennt man die arthrotischen Veränderungen und der NORBERG-Winkel liegt unter 90°.

Die Röntgenaufnahme ist also das wichtigste Mittel zur Diagnose einer vorliegenden HD. Da jedoch nicht jeder Hund routinemäßig geröntgt wird, sei hier auch auf mögliche klinische Symptome hingewiesen, die bei einer bestehenden HD auftreten können. Wohlgemerkt können, denn selbst bei einer laut Röntgenbild mittleren bis schweren HD kann es vorkommen, dass der Hund sich ohne größere Probleme bewegt und außerdem schmerzfrei ist. Nicht zuletzt dies sollte mit ein Grund sein, seinen Hund doch in jedem Fall HD-röntgen zu lassen, auch wenn es sich nicht um einen Rassehund oder gar ein für die Zucht vorgesehenes Tier handelt. In den meisten Fällen einer manifesten HD finden sich zwar Symptome, die dem Hundehalter auffallen und ihn eben auch veranlassen, den Tierarzt aufzusuchen. Hierzu gehören in erster Linie Lahmheitserscheinungen der Hinterhand, Schmerzen sowohl bei aktiver als auch bei passiver Bewegung sowie Schwierigkeiten beim Aufstehen.
Sehr oft, vor allem bei prädisponierten Rassen wie dem Deutschen Schäferhund, Rottweiler etc. wird jede Bewegungsstörung bzw. Schmerzhaftigkeit im Beckenbereich vom Besitzer bereits als HD gedeutet. Um allerdings andere Erkrankungen, die durchaus auch bei diesen Rassen auftreten können, abzugrenzen, ist eine tierärztliche Untersuchung einschließlich einer Röntgenaufnahme unerlässlich.


In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Kryptorchismus

Kryptorchismus (Einhoder)



Unter dem Begriff Kryptorchismus wird das Fehlen eines Hodens im Hodensack verstanden.



Nach einem Artikel aus der Hund 2/2004; Dr. Christian Pötz und Daniela Ronzon Simon.
Dr. Christian Pötz Tierarzt für Kleintiere www.dr-poetz.de



Bei der Geburt des männlichen Welpen liegen beide Hoden noch in der Bauchhöhle (abdominal).

Die Hoden sind durch das Hodenleitband mit dem Hodensack verbunden.Aufgrund einer Wachstumsdifferenz zwischen Lende (oben /dorsal)und Bauchwand (unten /ventral) sowie einer Kontraktion des Hodenleitbandes kommt es zum Abstieg des Hodens durch den Leistenkanal in den Hodensack.
Dieser Prozeß ist hormonell kontrolliert. Aufgrund rassebedingter Unterschiede und individueller Schwankungen gibt es hinsichtlich des Zeitpunktes, wann Hoden zu fühlen sein müssen, unterschiedliche Meinungen. Es kann jedoch als gesichert angenommen werden, daß ein Fehlen eines oder beider Hoden nach dem Abschluss der 12. Lebenswoche als Kryptorchismus anzusprechen ist.
Der Kryptorchismus kann einseitig(unilateral)oder beidseitig (bilateral) auftreten. Je nach Lage des nicht abgestiegenen Hodens wird zwischen dem inquinalen (Hoden liegt in der Leiste) und dem abdominalen (Hoden liegt im Bauchraum) Kryptorchismus unterschieden.


Kryptorchismus ist nicht nur ein Schönheitsfehler,sondern kann ernsthafte gesundheitliche Probleme bereiten.
Ein nicht abgestiegener Hoden ist im Bauchraum oder im Leistenspalt einer geringgradig höheren Temperatur ausgesetzt als ein gesunder Hoden im Hodensack. Die höhere Temperatur sorgt dafür ,daß die physiologischen Abläufe im Hoden gestört sind.
So ist das Risiko, daß ein kryptorchider Hoden tumorös entartet,bis zu 14 mal höher als bei einem normalen .In einigen Fällen sind diese Tumore hormonell aktiv (Sertolizelltumore/Östrogene )und können sekundäre Erkrankungen wie z.B. Knochenmarkssuppression oder Prostataerkrankungen hervorrufen.
Ferner neigen kryptorchide Hoden zur Torsion, einem sehr schmerzhaften Prozeß, der schnellstens operativ zu behandeln ist .Es wird berichtet ,daß kryptorchide Rüden aufgrund des häufig erhöhten Testosteronspiegels im fortgeschrittenen Alter aggressiv werden können.
Kryptorchismus beim Hund ist erblich;die genetischen Ursachen sind jedoch uneinheitlich:Es werden der autosomal rezessive Vererbungsgang, Überdominanz und Polygenie beschrieben.Das Auftreten kryptorchider Rüden wird durch Inzucht gefördert.Aus den genannten Gründen sollten betroffene Tiere von der Zucht ausgeschlossen werden. Es ist kein Hundezuchtverband bekannt, der kryptorchide Rüden zur Zucht zuläßt.

Da die betroffenen Rüden ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben,ist eine frühzeitige Therapie angezeigt.Ziel der Therapie muß es sein,den zurückverlagerten Hoden entweder zu entfernen oder dauerhaft in den Hodensack zu verlagern.Kryptorchide Rüden müssen von der Zucht ausgeschlossen werden.

Kastration

Die Kastration ist die sinnvollste Therapiemöglichkeit.Durch die Entfernung beider Hoden wird das Erkrankungsrisiko auf null gesenkt und einer Weitervererbung des Merkmals sinnvoll vorgebeugt.In Einzelfällen wünschen Tierhalter die Erhaltung des gesunden Hodens ,weil Einschränkungen im Gebrauchswert der Tieres befürchtet werden.

Hormonelle Therapie

Wird der Kryptorchismus bereits im Welpenalter erkannt,so kann mittels bestimmter Hormone ein konservativer Therapieversuch unternommen werden.Der Erfolg ist fraglich und liegt bei höchstens 50 Prozent.
Der Therapieversuch kann durch Massieren des Hodens Richtung Hodensack unterstützt werden .Abdominal gelegene Hoden können in der Regel nicht beeinflußt werden.

Orchipexie

Unter einer Orchipexie versteht man das Verlagern und operative Fixieren eines kryptorchiden Hodens im Hodensack. Häufig bleiben solche Hoden deutlich kleiner als normale Hoden( Hypoplasie).

Manipulationsmöglichkeiten

In einigen Fällen wird vom Züchter der Wunsch an den Tierarzt herangetragen,einen zur Zucht vorgesehenen kryptorchiden Rüden zu behandeln und damit den Zuchtausschluß zu vermeiden. Demnach beinhalten Hormontherapie und Orchipexie ein mögliches Manipulationspotential.
Sollten diese Möglichkeiten vesagen,so besteht dieOption,einen künstlichen Hoden zu implantieren. Solche Implantate sind für die Wiederherstellungschirurgie in der Humanmedizin entwickelt worden. Ein veterinärmedizinisches Indikationsgebiet besteht nicht.

Kryptorchide Deckrüden werden,von keinen Hundezuchtverband zur Zucht zugelassen.


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Die Patellaluxation



"Luxation" ist die medizinische Bezeichnung für "Ausrenkung" und die "Patella" ist die Kniescheibe des Hundes. Insofern ist eine luxierte Patella eine ausgerenkte Kniescheibe; eine Kniescheibe, die immer wieder aus ihrer natürlichen Halterung herausrutscht.

Die sonographische Untersuchung und Vermessung des Kniegelenkes bei Hunden mit Patellaluxation


Problemstellung
von Prof. Dr. Ernst Schimke
(Chirurgische Veterinärklinik der Universität Giessen, Kleintierchirurgie)
Im Rahmen der Zuchtselektion ist das Problem Patellaluxation gegenwärtig hochaktuell. Die betroffenen Rassehundverbände fordern international, so auch in Deutschland, die einheitliche züchterische Erfassung belasteter Zuchttiere und verlangen von den Tierärzten eine zuverlässige Diagnostik, weil der hohe Befallsgrad bei verschiedenen Rassen zu dringendem Handlungsbedarf zwingt. Seit längerer Zeit bemüht sich ein Arbeitskreis des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH), ein Selektionsverfahren für die Patellaluxation bei kleinwüchsigen Rassen zu etablieren. Die klinische, bei Bedarf röntgenologische Untersuchung der Tiere nach einem einheitlichen, reproduzierbaren Untersuchungsverfahren soll von Tierärzten durchgeführt werden. In Deutschland wurde auf Drängen des VDH eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Patellaluxation bei Hunden kleinwüchsiger Rassen wissenschaftlich und logistisch beschäftigt. Zentrale Forderungen sind dabei die verläßliche, standardisierte Untersuchung der Hunde durch dafür qualifizierte Tierärzte, sowie die einheitliche Befundung, Dokumentation und Bescheinigung (Formular, Eintrag in die Ahnentafel), um effektive züchterische Bekämpfungsverfahren einleiten zu können.
Bei der einheitlichen "Untersuchung auf Patellaluxation" steht vorerst die klinische Untersuchung der Tiere im Vordergrund. Parallel dazu soll versucht werden, Hundebesitzer für zusätzliche röntgenologische Untersuchungen zu gewinnen. Hierfür werden Aufnahmen in Sedation/Narkose für erforderlich gehalten (Becken bis Tarsalgelenk v.d., gestreckt mit und ohne Rotation der Tibia, Sky Line Aufnahmen)
Klassifikation, Vorkommen

Die Luxatio patellae (Patellardislokation) ist eine der häufigsten Erkrankungen beim Hund. Wir unterscheiden die angeborene, kongenitale von der traumatisch bedingten Patellaluxation. Sie kann habituell oder stationär (permanent) auftreten und in den meisten Fällen nach medial, seltener nach lateral disloziert sein. Toy- und Miniatur--Hunderassen sind etwa 10 mal häufiger befallen als große Rassen. Zwergpudel, Yorkshire-Terrier, Chihuahua, Pekingesen, Papillons und Boston-Terrier haben ein hohes Risiko für mediale Patellaluxationen, gefolgt von Chow Chow, Mittelpudel, Cockerspaniel, Dachshund und Spitz. Weibliche Tiere sollen mehr als männliche Tiere befallen sein
Aetiologie und Pathogenese

Uneinigkeit besteht in der Literatur hinsichtlich der Aetiologie und Pathogenitätsmechanismen. Als aetiologische Hauptbasis ist Polygenie anzunehmen, die sich in Form familiärer Häufung manifestiert. Heterogenie ist offensichtlich. Aetiologische Zusammenhänge mit Veränderungen im Hüft- und Kniegelenkbereich werden von verschiedenen Untersuchern gefunden. Besondere pathogenetische Bedeutung haben die mechanisch-funktionellen Gegebenheiten im Hüft- und Kniegelenk. Einigkeit besteht darüber, daß es zur Patellaluxation kommt, wenn die Zugrichtung der Musculus quadriceps femoris Gruppe, die Trochlea ossis femoris mit ihrer Gleitbahn und der Ansatz des Ligamentum patellae an der Tuberositas tibiae nicht in einer Richtung liegen. Patellaluxationen werden einseitig oder beiderseits gefunden und sind im geringen bis hohen Maße ausgebildet (Einteilung nach Singleton, Grad I-IV).
Die laterale Patellaluxation kommt seltener als die mediale vor und wird zu 50% bei großen Hunderassen gesehen. Diese Form kann genetischen oder traumatischen Ursprungs sein und wird oft gemeinsam mit Genu valgum (X-Bein) gesehen. Genu valgum kann während der Wachstumsperiode bei großen Hunderassen Luxationen nach lateral verursachen.
Bei medialer Patellaluxation ist der Femurhalswinkel meist kleiner als 140° (Coxa vara), der Zug des Musculus quadriceps ist nicht achsengerecht, sondern nach medial verlagert. Es kommt zur Rotation des Tibiakopfes (Crista tibiae) nach medial bis zu 90° (Singleton I-IV) und Genu varum mit Verbiegung der proximalen Tibia.
Traumatisch bedingte Patellaluxationen können nach medial oder lateral erfolgen und sind altersunabhängig, oft sind sie mit anderen Verletzungen (Bänderriß, Meniskusschäden, Haut-und Muskelschäden) kombiniert.
Vorbericht

Im Vorbericht wird von Hunden mit habitueller, intermittierender Patellaluxation berichtet, daß die betroffene Extremität plötzlich für mehrere Schritte nicht belastet, dann gestreckt nach hinten gehalten wird, um danach wieder normal aufgesetzt zu werden. Bei permanenten Luxationen sind oft uni- und bilaterale Lahmheiten vorhanden. Bei großen Hunderassen mit schweren Wachstums- und Entwicklungsstörungen und deutlichem Genu valgum sind oft Fütterungs und Haltungsfehler zu eruieren.
Klinische Anzeichen

Die Mehrzahl der Hunde mit Patellaluxation ist jünger als ein Jahr. Lahmheit tritt zuerst meist im 4.-5. Lebensmonat auf. Die klinischen Anzeichen sind abhängig vom Grad der Luxation. Neben symptomlosen Luxationen, sehen wir schwere Beeinträchtigungen mit Bewegungsunlust, intermittierende oder permanente Lahmheiten einer oder beider Hinterextremitäten. Verbiegung der Femora und/oder der Tibiae sind typische Befunde. Die Tibiarotation nimmt mit dem Schweregrad der Luxation zu. (Singleton Grad I-IV) Stationäre Patellaluxationen nach medial sind oft mit geduckter Körperhaltung und Genu varum verbunden. Die Patienten können das betroffene Bein nicht strecken. Welpen mit angeborener, beiderseitiger Luxation nach medial hoppeln häufig schon sehr frühzeitig wie Hasen. Kleine Hunderassen mit luxierter Patella und kaum oder nicht angelegter Trochlea femoris bzw. medialem und / oder lateralem Rollkamm scheinen keine Schmerzen zu haben. Bei artifiziellem Luxieren der Patella über einen ausgebildeten Rollkamm zeigen diese Tiere aber meist deutliche Schmerzäußerungen.
Klinische Diagnose

Die Diagnose Patellaluxation erscheint einfach, sollte aber erst nach gründlicher klinisch-orthopädischer Untersuchung des Tieres gestellt werden, um Zusammenhänge zu sehen und wichtige Erkrankungen differentialdiagnostisch abzuklären, weil sonst auch der Erfolg operativer Behandlungen in Frage gestellt würde. (Genu valgum, Genu varum, Musculusquadriceps-Verlagerung, Meniskusschäden, Ruptur der Ligamenta cruciata oder -collateralia, Coxa valga, Coxa vara, Legg-Calve-Perthes-Erkrankung, arthrotische Erkrankungen, Hüftgelenksdysplasie). Die Patellaluxation ist nicht singulär zu sehen, sondern als muskuloskelettales Syndrom. Eine Subluxation und Luxation wird durch Palpation und Verschiebung der Patella erkannt. Die Beweglichkeit nach proximal und distal sowie die Luxierbarkeit nach lateral und medial ist in der gesamten Ausdehnung festzustellen. Sehr einfach läßt sich bei erkrankten Tieren die Patella (sub)luxieren, wenn mit einer Hand das Os femoris oberhalb des Kniegelenkes fixiert wird, wobei Zeigefinger und Daumen die Patella nach medial bzw. lateral drücken und die andere Hand den Metatarsus umfaßt und bei nicht ganz gestrecktem Kniegelenk und Tarsalgelenk die Zehen nach medial bzw. lateral rotiert werden.
Röntgenologisch können Patellaluxationen im lat.-lat. und v.-d- Strahlengang bestätigt werden, Grad I und II erst bei gehaltenen Aufnahmen (Stressaufnahmen). Mit "Sky Line"Aufnahmen kann die Tiefe der Trochlea femoris ebenso wie die Ausbildung der Rollkämme dargestellt werden. Wichtig ist diese Aufnahmetechnik zur Beurteilung von primären und sekundären Schäden vor einer Therapie sowie von Spätergebnissen nach operativen Korrekturen (Umbau der angelegten Trochlea, Osteoarthrosen). Mit der Sonographie kann die Tiefe der Trochlea gesehen und vermessen werden. Es lassen sich aber auch dynamisch-funktionelle Veränderungen aufdecken und Knorpelschäden im Trochleabereich diagnostizieren.
Therapie

Alle Tiere mit nichttraumatischer Patellaluxation sind von der Zucht auszuschließen. Erkrankten Patienten muß aber individuell geholfen werden. Konservative Methoden haben dabei eine untergeordneten Bedeutung. Bei Grad I, manchmal auch bei Grad II, die oft als Zufallsbefunde erkannt werden, kann in vielen Fällen auf die Therapie verzichtet werden, weil kaum Lahmheiten und selten arthrotische Veränderungen oder Schmerzen auftreten. In therapiewürdigen Fällen sind aussschließlich chirurgische Verfahren indiziert. Ziel aller chirurgischen Maßnahmen ist, die einwirkenden Kräfte auf die Patella so auszurichten, daß ihre gleitende Positon in der Trochlea gewährleistet ist und ein anatomisch und funktionell erhaltenes oder rekonstruiertes Femoro-Patellargelenk resultiert. Die operativen Verfahren kann man in stabilisierende und rekonstruierende einteilen, wobei Eingriffe an Weichteilen und am Skelett vorgenommen werden.
Prinzipien der operativen Therapie

Durchtrennung der Fascia genus mit und ohne Desmotomie des Retinaculum patellae
Faszien- und Gelenkkapselraffung
Fixation der Patella mit einem Faszienstreifen, Lig.-patellae-Anteilen oder synthetischem Material am Vesal'schen Sesambein
Verhinderung der Tibiarotation mit einer Faszienplastik oder synthetischem Material (Flo-Henschel-Methode) am Vesal'schen Sesambein und der Tuberositas tibiae
Korrektur der Zugrichtung des Musculus quadriceps durch Versetzen der distalen Ansatzstelle des Ligamentum patellae (Transposition der Tuberositas tibiae)
Korrektur eines Genu varum oder Genu valgum bei wachsenden Tieren (Wachstumsförderung bzw.-Verzögerung an einer Epiphysenseite, auch strikte Futterumstellung sowie Haltungs-u. Bewegungskorrekturen)
Korrektive Osteotomie bei älteren Tieren (Geraderichten des verbogenen Os femoris und/oder der Tibia )
Arthroplastik mit Schonung oder Entfernung des Gelenkknorpels im Trochleabereich
l. Trochlea-Keilvertiefung nach Slocum,
2. Erhaltung des Knorpels bei jungen Tieren (Chondroplasty)
3. Ausfräsen der Trochlea. (Trochleoplasty) Die Patella soll in ihrer Höhe zu 50% die Trochlea ausfüllen und auch seitlich (wenn nötig durch Anpassen ihrer Form) korrekt im Sulcus gleiten.
Einsetzen von Implantaten zur Erhöhung des Rollkammes bei Aplasie oder Hypoplasie eines Rollkammes (Kunststoff, Stahlbügel)
Transposition eines proximal gestielten Kapsel- Muskel- Faszienlappens.
Die Transposition eines Kapsel-Muskel-Faszienlappens ist besonders bei sehr jungen Hunden in Verbindung mit Korrekturmaßnahmen bei der Fütterung und Haltung zu empfehlen. Die besten (Langzeit)Ergebnisse werden durch die Transposition der Tuberositas tibiae und Trochlea-Keilvertiefungsplastik nach Slocum erreicht (auch kombiniert).

Funktionelle und anatomische Rekonstruktion Kombination durch verschiedener Operationverfahren:
Kapselraffung und/oder Patellafixation am Vesal'schen Sesambein
Transposition der Tuberositas tibiae

Trochlea-Keilvertiefungsplastik nach Slocum
Transposition der Tuberositas tibiae

Transposition eines proximal gestielten Kapsel-Muskel-Faszienlappens
Transposition der Tuberositas tibiae
Trochlea-Keilvertiefungsplastik nach Slocum

Trochlea-Keilvertiefungsplastik nach Slocum
Extrakapsuläre Rotationsfixation der Tibia nach Flo-Henschel

Operative Behebung von Kreuzband-, Meniskus-, oder Kollateral-bandschäden bei traumatischer Patellaluxation

Genu valgum-, Genu varum -Korrektur, Diätetische Maßnahmen
Prognose

Die Prognose bei der operativen Therapie ist abhängig vom Schweregrad der Patellaluxation. Grad I ist in den wenigsten Fällen behandlungsbedürftig. Bei allen höheren Graden ist die Prognose, auch abhängig von der Dauer der Erkrankung und den anatomisch-funktionellen Veränderungen, vorsichtig zu stellen. Rezidivgefahr ist bei allen Operationsmethoden gegeben. Wissenschaftlich überprüfte Langzeitergebnisse an aussagekräftigen Patientenzahlen bei unterschiedlichen Rassen mit verschiedenen Methoden liegen in verläßlicher Form in noch nicht ausreichendem Maße vor. Von besonderer Bedeutung sind in der Zukunft nicht nur die individuellen Behandlungen von Einzeltieren mit weiterentwickelten operativen Methoden, sondern systematische, selektive züchterische Maßnahmen, die von den Zuchtverbänden organisiert und durchgeführt, aber von uns Tierärzten durch eine wissenschaftlich begründete, standardisierte, zuverlässige und reproduzierbare Diagnostik unterstützt werden müssen.






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Der Verband für das Deutsche Hundewesen


Der VDH ist Mitglied in einem internationalen Dachverband Fédération Cynologique Internationale (F.C.I.).

Aufgaben:
Der VDH ist der einzige Hundezucht-Dachverband in Deutschland, der Hundezucht vereine mittels exklusiven Franchisingverträgen an sich bindet. Die Mitgliedsvereine sind berechtigt, Ahnentafeln mit dem Logo des VDH und der F.C.I. auszustellen, im Gegenzug bewirbt der VDH beide Logos in der Öffentlichkeit durch Pressearbeit, Veranstaltung von Zuchtausstellungen und Lobbyarbeit bei politischen Entscheidungen in Hunde fragen.


Allgemein:
Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V. ist ein Mitgliedsverband in der Fédération Cynologique Internationale (FCI). Als Dachorganisation von bundesweit 167 Mitgliedsorganisationen (Rassehunde-Zuchtvereine sowie Hundesportvereine) repräsentiert der VDH mehr als 650.000 Mitglieder. Über 250 verschiedene Hunderassen werden in den Zuchtvereinen des VDH betreut.

In die Zuchtbücher der VDH-Mitgliedsvereine werden jährlich ca. 90.000 Welpen eingetragen - gezüchtet nach den Zuchtbestimmungen des VDH und mit entsprechenden Wurfkontrollen.

Die Ahnentafeln des VDH sollen -so der VDH- gewährleisten, dass die darin enthaltenen Angaben korrekt sind und strenge Wurf- und Zuchtkontrollen durchgeführt wurden.








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